<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Wertewandel</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wertewandel"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Wertewandel rootpage-Wertewandel skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Wertewandel</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der Begriff <b>Wertewandel</b> kennzeichnet einen <a href="Sozialer_Wandel" title="Sozialer Wandel">Wandel</a> gesellschaftlicher und individueller <a href="Gesellschaftliche_Norm" class="mw-redirect" title="Gesellschaftliche Norm">Normen</a> und <a href="Wertvorstellung" title="Wertvorstellung">Wertvorstellungen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bleibende_und_sich_wandelnde_Werte">Bleibende und sich wandelnde Werte</h2></div>
<p>Die <a href="Wertvorstellung" title="Wertvorstellung">Wertvorstellungen</a> der <a href="Menschheit" class="mw-redirect" title="Menschheit">Menschheit</a> haben sich im Laufe der historischen Entwicklung zu allen Zeiten verändert. Ein Beispiel ist das <i>Vergeltungsprinzip bei Körperverletzungen</i>, wie es im Alten Testament aufgestellt wird („Auge um Auge, Zahn um Zahn“): Während heute mit einer Körperverletzung rechtlich und – auch was die moralische Einschätzung betrifft – ganz anders umgegangen wird, stellte der Grundsatz „<a href="Auge_f%C3%BCr_Auge" title="Auge für Auge">Auge für Auge</a>“ seinerseits bereits einen Wendepunkt dar. Er wirkte strafmildernd und sollte ausufernde <a href="Blutrache" title="Blutrache">Blutrache</a> vermeiden.
</p><p>Wertvorstellungen sind dann <i>relativ</i> dauerhaft, wenn sie sich zwingend aus Gründen der <a href="Selbsterhaltung" title="Selbsterhaltung">Selbst-</a> und <a href="Existenz" title="Existenz">Existenzerhaltung</a> zu ergeben scheinen.
</p><p>Mit sich ändernden <a href="Denken" title="Denken">Denkstilen</a> werden alte Begründungen als <a href="Logik" title="Logik">unlogisch</a>, als „nur“ <a href="Religion" title="Religion">religiös</a> begründet oder als nutzlos empfunden, und entsprechende Wertvorstellungen (zum Beispiel <a href="Schamgef%C3%BChl" title="Schamgefühl">Schamhaftigkeit</a>, <a href="Feiertag" title="Feiertag">Feiertags</a>heiligung, <a href="Nahrungstabu" title="Nahrungstabu">Nahrungstabus</a>) entfallen im Laufe der Zeit bzw. werden neben abweichenden neuen allenfalls toleriert.
</p><p>Die essentiellen Inhalte zu den Begriffen „Wert“ und auch „Norm“ werden in den Disziplinen der Humanwissenschaften wegen ihrer jeweiligen Methode und Terminologie unterschiedlich definiert. Variierende Interpretamente treten auch innerdisziplinär auf. Das Denkmodell „Wertewandel“ ist davon folgerichtig betroffen: Bei seinen philosophischen Arbeiten zur Theorie der Sittlichkeit negierte <a href="Walter_Heistermann" title="Walter Heistermann">Walter Heistermann</a>, Rektor der <a href="P%C3%A4dagogische_Hochschule_Berlin" title="Pädagogische Hochschule Berlin">Pädagogischen Hochschule Berlin</a>, die bereits 1966 benannte Krise der sittlichen Werte. Mit dieser Ablehnung zog er auch einen Wandel dieser Werte nicht in Betracht. Sie „sind krisenfrei und eindeutig wie der Sinn von ja und nein.“ Das auch später weiterhin untersuchte Problem einer diesbezüglichen Krise sah er dagegen in den „Haltungen, die von einer bestimmten Produktionsweise und einem bestimmten sozialen Gefüge der Gesellschaft abhängig sind.“<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2006 konstatierte <a href="Rupert_Lay" title="Rupert Lay">Rupert Lay</a>, dass „Werte verloren gegangen“ seien. Er belegte die Entstehung dieses Zustandes durch Ereignisse einer langfristigen „Verschiebung der Werteordnung“ bis zu einem „Verfall der Werte“. Mit seinem wirtschaftsethischen Plädoyer forderte er in praktischen Empfehlungen zu einer „neuen Redlichkeit“ mit wertorientierter Wirkung auf.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Theorie über die Änderung der Werte in einer Gesellschaft kann nicht ohne die Betrachtung der psychologischen Verhaltensmuster der handelnden Personen und ihrer Auswirkungen auf die Kultur aufgestellt werden. Auf der Grundlage stammesgeschichtlicher Daten und mit psychiatrischer Analyse beschrieb <a href="Otto_W._Haseloff" title="Otto W. Haseloff">Otto W. Haseloff</a> 1959 die der Orientierung nützende Ordnungsfunktion von Kultur und die Kulturdynamik als verändernde „lebensdienliche Gestaltung objektiver Sachverhalte“.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesem Prozess stehen die für die Existenz notwendige und unterschiedliche Integriertheit des Menschen in kulturelle Normsysteme („Gefüge moralischer Elemente“) und seine Kultur schaffenden Gestaltungsmöglichkeiten in Relation zu den Parametern individuelles Lebensalter, Größe der zugehörigen Gruppen und Struktur der Wohngegend als Bedingungen für die Bedürfnisregulation. <a href="Alexander_Mitscherlich" title="Alexander Mitscherlich">Alexander</a> und <a href="Margarete_Mitscherlich" title="Margarete Mitscherlich">Margarete Mitscherlich</a> untersuchten mittels eines Rückgriffs auf den von Freud verwendeten Begriff der Kultureignung – neu definiert z. B. als Fähigkeit der Einfühlung in andere – die Wechselwirkungen und Bedingungen, von denen in der individuellen Persönlichkeitsentwicklung die kindliche Weiterentwicklung der von den Eltern vermittelten Wertdeutung, ihre Ablehnung oder eine – wenn auch korrigierende – Akzeptanz der elterlichen Wertvorstellungen abhängt. Nach einer 20 Jahre dauernden Analyse veröffentlichten sie 1967 die Beschreibung eines dynamischen Ursache-Wirkung-Komplexes, der beispielsweise für die Kindergeneration der Nachkriegszeit Deutschlands trotz der Erschütterung der Wertgefühle in weiten Kreisen der Gesellschaft zu der Voraussetzung wurde auf die diffus empfundenen Werte der Elterngeneration labil fixiert zu sein.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auf sozialpsychologischer Grundlage erklärte <a href="Erich_Fromm" title="Erich Fromm">Erich Fromm</a> 1976 mit seinem Ansatz einer philosophischen Anthropologie <i><a href="Haben_oder_Sein" title="Haben oder Sein">Haben oder Sein</a></i> die Entwicklung einer neuen Gesellschaft, in der Menschen den „Antagonimus durch Solidarität ersetzen“. Werthafte Ziele formulierte er in der Bedeutung von „Idealen“ eines gesellschaftlichen Arrangements als „das menschliche Wohlergehen und die Verhinderung menschlichen Leids“.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die wechselseitige Beeinflussung von Psychologie und Soziologie erbrachte bereits in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts Ergebnisse. Untersuchungen über die Mentalität des Menschen und zugleich über seine dynamischen gesellschaftlichen Verflechtungen wurden bereits in den 1930er Jahren von dem deutsch-britischen Soziologen <a href="Norbert_Elias" title="Norbert Elias">Norbert Elias</a> in seinem Hauptwerk <i><a href="%C3%9Cber_den_Proze%C3%9F_der_Zivilisation" title="Über den Prozeß der Zivilisation">Über den Prozeß der Zivilisation</a></i> durchgeführt. Einen anderen Ansatz wählte in den 1950er Jahren der US-amerikanische Psychologe <a href="Clare_W._Graves" title="Clare W. Graves">Clare W. Graves</a>, der eine Theorie der zyklisch auftauchenden Ebenen der Existenztheorie veröffentlichte. In jüngster Zeit wurde diese Theorie im Konzept der <i><a href="Spiral_Dynamics" title="Spiral Dynamics">Spiral Dynamics</a></i> des amerikanischen Psychologen <a href="Don_Beck_(Unternehmensberater)" title="Don Beck (Unternehmensberater)">Don Beck</a> weiter ausgebaut und kann als Beschreibungsmodell des Wertewandels heutiger Gesellschaften dienen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Soziologische_Modelle_des_Wertewandels">Soziologische Modelle des Wertewandels</h2></div>
<p>Bei den <a href="Soziologie" title="Soziologie">soziologischen</a> Untersuchungen des Wertewandels hinsichtlich der <i>Richtung des Wertewandels</i> in der „heutigen Zeit“ konstituiert sich eine Situation dergestalt, dass zwei Extrema und eine differenzierte Position vertreten werden: <i>Einerseits</i> findet nach <a href="Ronald_Inglehart" title="Ronald Inglehart">Ronald Inglehart</a> seit den 1970er Jahren eine Abwendung von materiellen Werten und eine Zuwendung zu <a href="Postmaterialismus" title="Postmaterialismus">postmateriellen</a> Werten statt. Inglehart sieht im Wertewandel den Wandel hin zu einer <a href="Humanismus" title="Humanismus">humanistischeren</a> Gesellschaft, die sich durch eine höhere Bereitschaft zu Engagement und durch die verstärkte Orientierung an Autonomie, Freiheit und Emanzipation auszeichnet. <i>Andererseits</i> gibt es nach <i><a href="Elisabeth_Noelle-Neumann" title="Elisabeth Noelle-Neumann">Elisabeth Noelle-Neumann</a></i> seit 1968 einen kontinuierlichen Werteverfall. Als Symptome werden Bedeutungsverluste von Kirche und Religion, Autoritätsverluste, sowie die Erosion zahlreicher vermeintlicher <a href="Tugend" title="Tugend">Tugenden</a> (jetzt eher als „<a href="Sekund%C3%A4rtugend" title="Sekundärtugend">Sekundärtugenden</a>“ gesehen), abnehmender <a href="Gemeinsinn_(Gemeinwohl)" title="Gemeinsinn (Gemeinwohl)">Gemeinsinn</a> und ein sinkendes politisches Engagement genannt. Die <i>differenziertere Position</i> bezieht <i><a href="Helmut_Klages" title="Helmut Klages">Helmut Klages</a></i> mit seinem „Konzept der Wertesynthese“. Eine postulierte Annahme geht dabei davon aus, dass Wertewandel ein Erfordernis moderner Gesellschaft ist und ein Zwang zur <a href="Individualisierung" title="Individualisierung">Individualisierung</a> herrscht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ronald_Inglehart:_Die_stille_Revolution">Ronald Inglehart: <i>Die stille Revolution</i></h3></div>
<p>Als Stille Revolution bezeichnete <a href="Ronald_Inglehart" title="Ronald Inglehart">Ronald Inglehart</a> im Jahre 1977 den durch einen sozioökonomischen Modernisierungsprozess bedingten Wandel von <a href="Materialismus" title="Materialismus">materialistischen</a> zu <a href="Postmaterialismus" title="Postmaterialismus">postmaterialistischen</a> Werten.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zu den materialistischen Werten zählen das „Streben nach Wohlstand“,<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das Verlangen nach physischer und wirtschaftlicher Sicherheit und die Orientierung an Recht und Ordnung.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Materialistische Werte stehen in Zusammenhang mit ethnozentrischen Einstellungen und einem niedrigeren Niveau an Vertrauen und Toleranz.<sup id="cite_ref-:1_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zu den postmaterialistischen Werten zählen Selbstverwirklichung, die stärkere Orientierung an Freiheit, Emanzipation und Lebensqualität und das Verlangen nach „Zugehörigkeit, Ansehen und intellektuelle(r) und ästhetische(r) Zufriedenheit“.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Postmaterialistische Werte, auch als Selbstentfaltungswerte bezeichnet, fördern zudem die Geschlechtergleichheit, den Umweltschutz und das Verlangen nach Partizipation.<sup id="cite_ref-:1_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Theorie der Stillen Revolution basiert auf den folgenden zwei Schlüsselhypothesen:
</p>
<ol><li>Die Mangelhypothese: „Die Prioritäten eines Individuums reflektieren die sozioökonomische Umwelt. Den höchsten subjektiven Wert mißt man solchen Dingen bei, die relativ knapp sind.“<sup id="cite_ref-Inglehart53_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Inglehart53-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Die Sozialisationshypothese: „Die Beziehung zwischen sozioökonomischer Umwelt und Wertprioritäten stellt man nicht regelmäßig her: sie geschieht mit erheblicher Zeitverzögerung, denn die nicht hinterfragten Werte eines Menschen spiegeln im hohen Maße die Bedingungen wider, die in seinen Entwicklungsjahren herrschten.“<sup id="cite_ref-Inglehart53_11-1" class="reference"><a href="#cite_note-Inglehart53-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ol>
<p>Die Mangelhypothese ist angelehnt an die <a href="Bed%C3%BCrfnis-Pyramide" class="mw-redirect" title="Bedürfnis-Pyramide">hierarchische Rangordnung von Bedürfnissen</a> nach <a href="Abraham_Maslow" title="Abraham Maslow">Abraham Maslow</a> und besagt, dass die Orientierung an höheren Bedürfnissen wie Individualbedürfnissen und Selbstentfaltung erst möglich ist, wenn die grundlegenden physiologischen Bedürfnisse befriedigt sind. Laut Inglehart messen Menschen, die in Armut und Unsicherheit leben, materialistischen Orientierungen wie Prosperität und Sicherheit z. B. einen höheren Wert zu als postmaterialistischen Werten wie ästhetischer Zufriedenheit oder Selbstentfaltung. Die Herausbildung von Werten, die sich aus der Mangelhypothese ergibt, ereignet sich nach der Sozialisationshypothese Ingleharts in den Entwicklungsjahren eines Menschen und die herausgebildeten Werte bleiben dann für den Rest des Lebens relativ stabil.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Inglehart untermauerte diese Hypothesen mit Umfrageergebnissen der <a href="World_Values_Survey" title="World Values Survey">World Values Survey Association</a>, der er als Präsident vorstand. Die Ergebnisse belegen, dass kurzfristige Werteveränderungen auf Veränderungen des sozioökonomischen Umfelds zurückzuführen sind. <a href="Inflation" title="Inflation">Inflation</a>, politische Unsicherheiten oder Kriminalität in einem Land führen zu Zunahmen materialistischer Werte in der Bevölkerung.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Der langfristige Anstieg postmaterieller Werte in der Gesamtbevölkerung sei hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass junge Geburtenkohorten ältere Geburtenkohorten ersetzen. In Europa weisen die Geburtenkohorten, die während der Weltkriege und in der Nachkriegszeit <a href="Sozialisation" title="Sozialisation">sozialisiert</a> wurden, geringere Ausprägungen an postmaterialistischen Werten auf als jüngere Geburtenkohorten, die in zunehmendem Wohlstand und sichereren politischen Verhältnissen aufgewachsen sind, was als Beleg der Mangelhypothese angesehen werden könne.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei internationalen Umfragen konnte auch ein starker Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Wohlstand und der Ausprägung postmaterialistischer Werte festgestellt werden. Gebildete Menschen weisen tendenziell auch höhere Ausprägungen an postmaterialistischen Werten auf, während Bildung laut Abramson und Inglehart aber auch ein Indikator für den <a href="Sozio%C3%B6konomischer_Status" title="Sozioökonomischer Status">sozioökonomischen Status</a> ist.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem konnte ein positiver Zusammenhang zwischen dem Wohlstand und der <a href="S%C3%A4kularisierung" title="Säkularisierung">Säkularisierung</a> einer Gesellschaft festgestellt werden.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Ergebnisse der World Values Surveys zeigen, dass sozioökonomischer Wohlstand und wirtschaftliches Wachstum international zu höheren Ausprägungen an postmaterialistischen Werten führen. Laut Inglehart und Welzel sei dieser Prozess aber weder determiniert oder linear, noch führe er zu einem uniformen globalen Wertesystem, da Werte nicht nur durch sozioökonomische Entwicklungen, sondern auch durch <a href="Religion" title="Religion">Religion</a>, <a href="Tradition" title="Tradition">Tradition</a>, <a href="Philosophie" title="Philosophie">Philosophie</a>, <a href="Migration" title="Migration">Migration</a> und andere Faktoren beeinflusst werden. So handele es sich beim Wertewandel auch nicht um eine <a href="Verwestlichung" title="Verwestlichung">Verwestlichung</a> der Welt.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Außerdem gehen Abramson und Inglehart davon aus, dass der Trend zum Postmaterialismus mit zunehmender sozioökonomischer Modernisierung schwächer werden wird.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><b>Modernisierung, Wertewandel und Demokratie</b>
Inglehart und Welzel sahen im Wertewandel, der durch sozioökonomischen Fortschritt bedingt wird, eine Entwicklung hin zu einer <a href="Humanismus" title="Humanismus">humanistischeren</a> Gesellschaft. Durch die zunehmende Ausprägung von Selbstentfaltungswerten könne der universelle menschliche Wunsch nach <a href="Autonomie" title="Autonomie">Autonomie</a> erfüllt werden und so lasse sich der Modernisierungsprozess weniger als eine Rationalisierung der Autoritäten nach <a href="Max_Weber" title="Max Weber">Max Weber</a>, sondern vielmehr als eine <a href="Emanzipation" title="Emanzipation">Emanzipation</a> von Autoritäten verstehen.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Laut Inglehart und Welzel führe der sozioökonomische Modernisierungsprozess zu einer „materiellen, intellektuellen und sozialen Unabhängigkeit“, sodass sich für das Individuum die Möglichkeit selbst bestimmten Handelns ergibt. Aufgrund des Wertewandels werde dieses selbstbestimmte Handeln priorisiert. Außerdem manifestieren sich die Selbstentfaltungswerte zunehmend in Institutionen und so bedinge der Wertewandel indirekt die <a href="Demokratisierung" title="Demokratisierung">Demokratisierung</a> einer Gesellschaft. Inglehart und Welzel betonten, dass Selbstentfaltungswerte einen starken Einfluss auf die Entwicklung von formalen und besonders von effektiven Demokratien haben. Auswirkungen von demokratischen Institutionen auf die Selbstentfaltungswerte seien jedoch gering. Effektive Demokratisierungsprozesse fundieren demnach auf der Zunahme von Selbstentfaltungswerten und nicht auf dem Versuch Demokratie institutionell zu konstruieren.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><b>Kritik</b>
Fachwissenschaftliche Kritik am Wertewandel nach Inglehart gibt es beispielsweise bezüglich Items zur Bestimmung der Ausprägung materialistischer und postmaterialistischer Werte. 1970 dienten vier Items zur Bestimmung dieser Werte, später zwölf.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Außerdem gibt es Kritik bezüglich der „<a href="Dichotomie" title="Dichotomie">Dichotomie</a> zwischen Materialisten und Postmaterialisten, unkritischer Rezeption von A. H. Maslows Bedürfnispyramide [und der] Generationenhypothese in Bezug auf die Träger des Wandels“.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Elisabeth_Noelle-Neumann:_Die_Gefahr_des_Werteverfalls">Elisabeth Noelle-Neumann: Die Gefahr des Werteverfalls</h3></div>
<p>Während Inglehart die beobachteten Wertveränderungen in der Bundesrepublik als Fortschritt zu einem qualitativ höherwertigen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungsniveau interpretiert, warnen andere vor den <i>Gefahren des Wertewandels</i>. <a href="Elisabeth_Noelle-Neumann" title="Elisabeth Noelle-Neumann">Elisabeth Noelle-Neumann</a> sagt voraus, dass das Vordringen von Selbstentfaltungswerten auf Kosten traditioneller bürgerlicher Pflichten <i>(<a href="Preu%C3%9Fische_Tugenden" title="Preußische Tugenden">preußische Tugenden</a>)</i> gesellschaftliche Auflösungserscheinungen zur Folge haben werde. Der Werteverfall moderner Jugendlicher habe einen 1968 deutlich gewordenen und in seiner Intensität bis dato unbekannten Generationenkonflikt zur Folge gehabt.
</p><p>Beispielhaft nennt Noelle-Neumann, die Abnahme der Bindung der Menschen an Religion und Kirche, die schwindende Akzeptanz der Beschränkung individueller Freiheiten durch Normen, Hierarchien oder Autoritäten, den Bedeutungsverlust tradierter Tugenden wie Höflichkeit, gutes Benehmen, Pünktlichkeit, Ordentlichkeit, Sauberkeit, Sparsamkeit, die Ablösung der bürgerlichen Leistungsethik durch zunehmende Freizeitorientierung und die Abnahme von Gemeinschaftssinn und Bindungsfähigkeit der Menschen, sich in erprobten Formen in politischen Gemeinwesen zu engagieren.
</p><p>In dieser Entwicklung sieht sie eine Gefahr für die <a href="Pluralismus_(Politik)" title="Pluralismus (Politik)">pluralistische</a> Gesellschaft. Einwirkungsmöglichkeiten sieht sie ansatzweise in einer stärker werteorientierten Erziehung und einer Änderung der öffentlichen Meinung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Helmut_Klages:_Wertesynthese_statt_Werteverfall">Helmut Klages: Wertesynthese statt Werteverfall</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Typologie_des_Wertewandels">Typologie des Wertewandels</h4></div>
<p><a href="Helmut_Klages" title="Helmut Klages">Helmut Klages</a> beabsichtigt eine ordnende Beschreibung der Realität bzw. des gedanklichen Gebildes „Wertewandel“ mithilfe eines Typisierungsansatzes zu bewerkstelligen. Dabei bezieht er sich zum einen auf die „Dimension Selbstentfaltungswerte“, die weitgehend mit dem Inglehart’schen <a href="Postmaterialismus" title="Postmaterialismus">Postmaterialismus</a> korrespondiert, zum anderen auf die <i>Dimension Pflicht- und Akzeptanzwerte</i>. Die Selbstentfaltungswerte setzen „sich [dabei] aus zwei eher heterogenen Wertkomplexen zusammen: Zum einen aus den Werten eines gesellschaftsbezogenen […], zum anderen aus individualistischen bzw. hedonistischen Werten […]“ Klages, 1984.
</p><p>Durch die Kreuzklassifikation der beiden Dimensionen, bzw. Variablen, spannt Klages eine Vierfelder-Matrix auf, anhand derer er vier „Wertetypen“ erhält. Neben den „reinen“ Wertetypen, die entweder zu einer nahezu geschlossenen Antwort hin nach „Pflicht- und Akzeptanzwerten“ neigen (Konventionalisten), oder aber hin zu Selbstentfaltungswerten (Idealisten), erhält er auch zwei Mischtypen. Diese Mischtypen zerfallen einerseits in den Typ, der geringe Ausprägungen bei den beiden Dimensionen aufweist (Resignierte), sowie andererseits und demgegenüber hohe Ausprägungen zeigt (Realisten). Unter dem Typus der „Realisten“ versteht Klages weiterhin die sogenannte Wertsynthese.
</p><p>Bei Klages ist „Wertesynthese“ der zentrale Begriff. Danach müssen alte und neue Werte nicht in Opposition zueinander stehen, sondern können bei vielen Menschen (vor allem bei aktiven Realisten) sogar eine produktive Wechselwirkung entfalten. Thomas Gensicke zeigte im Anschluss an Klages, dass die heutige Jugend sogar eine generelle Neigung zur Wertesynthese hat. Beide zeigen wie das Konzept der Wertesynthese entwickelt wurde und wie die Wertesynthese funktioniert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Diskussion_der_Hypothesen_Ingleharts">Diskussion der Hypothesen Ingleharts</h4></div>
<p>Helmut Klages stimmt mit Inglehart darin überein, dass in den Industriegesellschaften ein Wertewandel stattgefunden hat, und kommt durch empirische Studien zu dem Rückschluss, dass Werte wie Gehorsam und Unterordnung deutlich zurückgehen, hingegen Selbstständigkeit und freier Wille normativ ansteigen. In der Tatsache, dass das Wertepaar „Ordnungsliebe“ und „Fleiß“ dauerhaft auf relativ konstantem Niveau bleibt, sieht Klages einen Fehler in der Inglehartschen These, dass der Wertewandel komplett in eine Richtung verlaufe.
</p><p>Ein Kritikpunkt Klages’ richtet sich an die These, dass die Korrelation zwischen Höhe des Bruttosozialproduktes und der Ausprägung eines <a href="Individualismus" title="Individualismus">individualistischen Wertekomplexes</a> weniger mit der Zunahme postmaterieller Werte zusammenhängt, als vielmehr eine Entwicklung darstellt, deren Ursachen in unserem Bildungs- und Beschäftigungswesen liegen. Weiterhin stimmt Klages mit Ingleharts These darin überein, dass es einen offensichtlichen Zusammenhang zwischen individualistischen Werten und der Höhe des Bildungsniveaus gibt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Zusammenhang_von_Bildungsniveau_und_individualistischen_Werten">Zusammenhang von Bildungsniveau und individualistischen Werten</h4></div>
<p>Das vermittelte Wissen gibt den Jugendlichen eine Möglichkeit der Relativierung von Wertvorstellungen ihres <a href="Sozio%C3%B6konomischer_Status" title="Sozioökonomischer Status">sozioökonomischen</a> Umfeldes. Dazu kommt, dass sich die Sozialisation Jugendlicher heutzutage meist in <i><a href="Peer_Group" class="mw-redirect" title="Peer Group">peer groups</a></i> vollzieht, was zu einer Wertevorstellung in Richtung Selbstständigkeit und Selbstentfaltung führt. Zumeist Kinder aus den unteren Sozialschichten grenzen sich bei zunehmendem Bildungsniveau bewusst extrem von den Wertvorstellungen ihrer Eltern ab. Das moderne Schulsystem stellt die Anforderung der Selbstständigkeit an jeden Schüler. Daran gebunden ist die Forderung zur Fähigkeit der <a href="Reflexion_(Philosophie)" title="Reflexion (Philosophie)">Reflexion</a>, welche eine Notwendigkeit für das Bestehen im Bildungsalltag darstellt. Dieser Zwang zur Selbstentfaltung stellt einen bedeutenden Faktor in der Werteorientierung dar. Das moderne Bildungssystem offeriert den Schülern die Möglichkeit der Selbstdarstellung, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Folgen_des_Wertewandels">Folgen des Wertewandels</h4></div>
<p><a href="Selbstverwirklichung" title="Selbstverwirklichung">Selbstverwirklichung</a> entspricht den Erfordernissen moderner Gesellschaften.
</p><p>Der Wegfall der großen wertegebenden Institutionen wird durch Bildung kleinerer autonomer Subsysteme aufgewogen oder ganz kompensiert. Von Seiten der Subsysteme sind vor allem <i>Kreativität, Beweglichkeit und Neugier</i> gefragt, was analog zu individualistischen Selbstentfaltung liege. Selbstentfaltung ist keine <i>affektiv betonte und lustvoll erlebte Triebbefriedigung</i>, sondern der Zwang des Individuums, seine Qualitäten zu fördern und ins gesellschaftliche Leben einzubringen.
</p><p>Von einem Verlust von Sekundärtugenden wie Ordnungsliebe, Fleiß und Pflichterfüllung könne von empirischer Seite keine Rede sein. Vielmehr werden diese situationsangemessen gehandhabt und dadurch weniger offensichtlich. Aus der steigenden Toleranz gegenüber diversen Minderheiten folgt, dass Selbstentfaltung keinesfalls Egoismus und Verantwortungslosigkeit bedeuten muss. Selbstverwirklichung muss keine Anonymisierung zur Folge haben, da durch sie ganz neue soziale Netzwerke entstehen können. Der Wegfall „universaler“ Wertevorstellungen wird durch neue, alle Subsysteme verbindende Werte ersetzt, wie instrumentelle Intelligenz, Flexibilität, Anpassungs- und Umstellungsgeschick oder hochentwickelte Fähigkeit, Misserfolge oder Versagen zu ertragen und produktiv zu verarbeiten.
</p><p>Die 1990er und 2000er Jahre zeigen unter den jungen Menschen einen Wiederanstieg des für Deutschland klassischen Werte-Inventars (sog. Sekundärtugenden). Die Shell Jugendstudien belegen das anhand der Werte „Gesetz und Ordnung respektieren“, „nach Sicherheit streben“ und vor allem „fleißig und ehrgeizig sein“. Da jungen Menschen Selbstentfaltung weiterhin sehr wichtig ist, insbesondere in seiner hedonistischen Form, muss man von einer grundsätzlichen Disposition zur Wertesynthese ausgehen. Die Shell Jugendstudien sprechen auch von einem neuen Bedürfnis nach Ordnung und Berechenbarkeit in einer unübersichtlich gewordenen globalisierten Welt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Wertvorstellung" title="Wertvorstellung">Wertvorstellung</a></li>
<li><a href="Zeitgeist" title="Zeitgeist">Zeitgeist</a></li>
<li><a href="Emotion" title="Emotion">Emotion</a>, <a href="Lust" title="Lust">Lust</a></li>
<li><a href="FAKKEL" class="mw-redirect" title="FAKKEL">FAKKEL</a></li>
<li><a href="Mainstream" title="Mainstream">Mainstream</a></li>
<li><a href="Sexualethik" title="Sexualethik">Sexualethik</a></li>
<li><a href="Sitte" title="Sitte">Sitte</a>, <a href="Sittlichkeit" title="Sittlichkeit">Sittlichkeit</a></li>
<li><a href="World_Values_Survey" title="World Values Survey">World Values Survey</a></li>
<li><a href="Modernisierungstheorie" title="Modernisierungstheorie">Modernisierungstheorie</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Andreas_Urs_Sommer" title="Andreas Urs Sommer">Andreas Urs Sommer</a>: <i>Werte. Warum man sie braucht, obwohl es sie nicht gibt.</i> Metzler, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-476-02649-1.</li>
<li>Anke Wiedekind: <i>Wertewandel im Pfarramt : eine empirische Untersuchung über die Professionalität im Pfarramt</i> (= <i>Netzwerk Kirche</i>, Band 6). EB-Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-86893-189-1 (Dissertation Universität Marburg 2015, 266 Seiten).</li>
<li>Thomas Gensicke: <i>Wertorientierungen, Befinden und Problembewältigung</i>, in: Deutsche Shell (Hrsg.): <i>Jugend 2010. Eine pragmatische Generation behauptet sich</i> (= <i>Shell-Jugendstudie</i>, Teil 16). Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main, 2010, S. 187–242, ISBN 978-3-596-18857-4.</li>
<li>Tobias Sander: <i>Der Wertewandel der 1960er und 1970er Jahre und soziale Ungleichheit. Neue Quellen zu widersprüchlichen Interpretamenten</i> (= <i>Comparativ</i>, Band 17), Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2007, S. 101–118, ISBN 3-86583-197-4.</li>
<li><a href="Hans_Joas" title="Hans Joas">Hans Joas</a> (Hrsg.): <i>Braucht Werterziehung Religion?</i> Wallstein, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0190-0.</li>
<li>Elmar Thurner: <i>Warum halten unsere Ehen nicht mehr?</i> Rhätikonverlag, Bludenz 2007, ISBN 978-3-901607-29-5.</li>
<li><a href="Alexander_Mitscherlich" title="Alexander Mitscherlich">Alexander Mitscherlich</a>, <a href="Margarete_Mitscherlich" title="Margarete Mitscherlich">Margarete Mitscherlich</a>: <i>Die Unfähigkeit zu trauern – Grundlagen kollektiven Verhaltens</i>, Piper, München 1967; 2007, ISBN 3-492-20168-7.</li>
<li>Thomas Gensicke: <i>Zeitgeist und Wertorientierungen</i>, in: Deutsche Shell (Hrsg.), <i>Jugend 2006. Die pragmatische Generation unter Druck</i> (= <i>Shell-Jugendstudie</i>, Teil 15), Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main 2006, S. 169–202, ISBN 978-3-596-15849-2.</li>
<li>J. Rössel: <i>Daten auf der Suche nach einer Theorie. Ronald Ingleharts Analysen des weltweiten Wertewandels.</i> In: S. Möbius, D. Quadflieg (Hrsg.): <i>Kultur. Theorien der Gegenwart</i>. VS, Wiesbaden 2006.</li>
<li>Herbert Bruch, Richard Wanka: <i>Wertewandel in Schule und Arbeitswelt</i>, Logophon, Mainz 2006, ISBN 3-936172-04-8.</li>
<li><a href="Helmut_Klages" title="Helmut Klages">Helmut Klages</a>, Thomas Gensicke: <i>Wertesynthese – funktional oder dysfunktional.</i> In: <i>Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie.</i> 58. Jahrgang (2), S. 332–351.</li>
<li><a href="Andreas_R%C3%B6dder" title="Andreas Rödder">Andreas Rödder</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeithistorische-forschungen.de/3-2006/id=4658"><i>Vom Materialismus zum Postmaterialismus? Ronald Ingleharts Diagnosen des Wertewandels, ihre Grenzen und ihre Perspektiven</i></a>, in: <i><a href="Zeithistorische_Forschungen" title="Zeithistorische Forschungen">Zeithistorische Forschungen</a>/Studies in Contemporary History</i> 3, 2006, S. 480–485.</li>
<li>Ronald Inglehart, <a href="Christian_Welzel" title="Christian Welzel">Christian Welzel</a>: <i>Modernization, Cultural Change and Democracy.</i> Cambridge University Press, New York, NY</li>
<li>Helmut Klages, Thomas Gensicke: <i>Wertewandel und Big-Five-Dimensionen.</i> In: Siegfried Schumann (Hrsg.): <i>Persönlichkeit. Eine vergessene Größe der empirischen Sozialforschung.</i> VS, Wiesbaden, 2006, S. 279–200.</li>
<li>Kai-Christian Koch: <i>Peerbeziehungen im Grundschulalter: eine soziometrische Zeitwandelstudie im 25-jährigen Vergleich</i> 2005, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/976560836">976560836</a></span> (Dissertation Universität Bielefeld 2005, 253 Seiten <a rel="nofollow" class="external text" href="https://pub.uni-bielefeld.de/download/2303004/2303007">pub.uni-bielefeld.de</a> PDF; 5,6 MB, kostenfrei, 253 Seiten).</li>
<li>Thomas Gensicke: <i>Individualität und Sicherheit in neuer Synthese? Wertorientierungen und gesellschaftliche Aktivität</i>, in: Deutsche Shell (Hrsg.), <i>Jugend 2002, Zwischen pragmatischem Idealismus und robustem Materialismus</i> (= <i>Shell-Jugendstudie,</i> Teil 15), Fischer-Taschenbuch, Frankfurt am Main, S. 139–211, ISBN 978-3-596-15849-2.</li>
<li>Themenheft Wertewandel, u. a. mit Elisabeth Noelle-Neumann, Helmut Klages, van Deth: „<a href="Aus_Politik_und_Zeitgeschichte" title="Aus Politik und Zeitgeschichte">Aus Politik und Zeitgeschichte</a>“, Beilage zur Wochenzeitschrift „<a href="Das_Parlament" title="Das Parlament">Das Parlament</a>“, B29, 2001, (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/26123/wertewandel">bpb.de</a>).</li>
<li>Helmut Klages: <i>Werte und Wertewandel</i>, in: <a href="Bernhard_Sch%C3%A4fers" title="Bernhard Schäfers">Bernhard Schäfers</a>, <a href="Wolfgang_Zapf" title="Wolfgang Zapf">Wolfgang Zapf</a> (Hrsg.): <i>Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands.</i> 2. Auflage, Leske + Budrich, Opladen, S. 726–738.</li>
<li>G. Oesterdiekhoff: <i>Soziale Strukturen, sozialer Wandel und Wertewandel. Das Theoriemodell von Ronald Inglehart in der Diskussion seiner Grundlagen.</i> In: G. Oesterdickhoff, N. Jegelka (Hrsg.): <i>Werte und Wertewandel in westlichen Gesellschaften.</i> Leske + Budrich, Opladen, S. 41–54.</li>
<li><a href="Elisabeth_Noelle-Neumann" title="Elisabeth Noelle-Neumann">Elisabeth Noelle-Neumann</a>, Thomas Petersen: <i>Zeitenwende – Der Wertewandel 30 Jahre später.</i> In: <i>Aus Politik und Zeitgeschichte.</i> 29/2001: (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/apuz/26133/zeitenwende-der-wertewandel-30-jahre-spaeter">bpb.de</a>).</li>
<li>Ronald Inglehart, W. E. Baker: <i>Modernization, cultural change, and the persistence of traditional values.</i> In: <i>American Sociological Review.</i> 65, S. 19–51.</li>
<li>Christian Duncker: <i>Verlust der Werte? Wertewandel zwischen Meinungen und Tatsachen.</i> Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden ISBN 3-8244-4427-5.</li>
<li>Ronald Inglehart: <i>Modernisierung und Postmodernisierung.</i> Campus, Frankfurt am Main. Kapitel 1, 2, 3, 11 und Anhang.</li>
<li>Christian Duncker: <i>Dimensionen des Wertewandels in Deutschland. Eine Analyse anhand ausgewählter Zeitreihen.</i> Lang, Frankfurt am Main u. a. 1998, ISBN 3-631-32561-4.</li>
<li><a href="Hans_Joas" title="Hans Joas">Hans Joas</a>: <i>Die Entstehung der Werte.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-518-29016-9.</li>
<li>B. Kadishi-Fässler: <i>Gesellschaftlicher Wertwandel. Die Theorien von Inglehart und Klages im Vergleich.</i> In: <i>Schweizerische Zeitschrift für Soziologie.</i> Nr. 19, S. 339–363.</li>
<li><a href="Erich_Fromm" title="Erich Fromm">Erich Fromm</a>: <i>Haben oder Sein – Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft.</i> DVA, Stuttgart 1976, ISBN 3-421-01734-4.</li>
<li>Walter Heistermann: <i>Das Problem der Norm.</i> In: <i>Zeitschrift für philosophische Forschung.</i> Heft 20, Westkultur, Meisenheim, Hain, 1966.</li>
<li>Otto Walter Haseloff (Hrsg. mit <a href="Herbert_Stachowiak" title="Herbert Stachowiak">Herbert Stachowiak</a>): <i>Stammesgeschichte, Umwelt und Menschenbild.</i> Band V der <i>Schriften zur wissenschaftlichen Weltorientierung.</i> Dr. Georg Lüttke Verlag, Berlin 1959.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://shell.com/static/de-de/downloads/2006/Jugendstudie_2006/pdf/jugegendstudie_flyer_paginiert.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://shell.com/static/de-de/downloads/2006/Jugendstudie_2006/pdf/jugegendstudie_flyer_paginiert.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/shell.com</span><a rel="nofollow" class="external text" href="http://shell.com/static/de-de/downloads/2006/Jugendstudie_2006/pdf/jugegendstudie_flyer_paginiert.pdf">15. Shell Jugendstudie zu Religiosität und Wertorientierungen</a> <small>(Seite nicht mehr abrufbar. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://shell.com/static/de-de/downloads/2006/Jugendstudie_2006/pdf/jugegendstudie_flyer_paginiert.pdf">Suche in Webarchiven</a>)</small></li>
<li>Thomas Gensicke: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/handwoerterbuch-politisches-system/202212/werte-und-wertewandel/">Werte und Wertewandel</a>, Eintrag im Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, herausgegeben von <a href="Uwe_Andersen" title="Uwe Andersen">Uwe Andersen</a> und Woyke Wichard, 7. aktualisierte Auflage, Springer VS, Heidelberg 2013, online bei <a href="Bundeszentrale_f%C3%BCr_politische_Bildung" title="Bundeszentrale für politische Bildung">BPB</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nationalreview.com/article/217027/big-love-set-stanley-kurtz">Der konservative Kolumnist Stanley Kurtz über den Wertewandel in der US-amerikanischen Gesellschaft hin zu einer Anerkennung nichtmonogamer Lebensformen, in einem Artikel, welcher Parallelen zum Ende der legalen Diskriminierung schwarzer Menschen zieht.</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.deuframat.de/kulturbeziehungen/unterschiedliche-kulturen-und-aspekte-des-kulturtransfers/werte-und-wertewandel-in-frankreich-und-deutschland.html">Joachim Schild: Werte und Wertewandel in Frankreich und Deutschland</a> (Ergänzte Fassung, erstmals Print 1997 in „Fremde Freunde“, ISBN 3-492-03956-1, S. 108–115)</li>
<li><a href="Isabel_Heinemann" title="Isabel Heinemann">Isabel Heinemann</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://docupedia.de/zg/Wertewandel">Wertewandel</a></i>, Version: 1.0, in: <a href="Docupedia-Zeitgeschichte" title="Docupedia-Zeitgeschichte">Docupedia-Zeitgeschichte</a>, 22. Oktober 2012</li>
<li>Frank H. Sauer: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.values-academy.de/wertewandel-historisch/">Wertewandel in der Menschheitsgeschichte bis heute</a></i>, 16. Mai 2022</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">W. Heistermann: <i>Das Problem der Norm.</i> In: <i>Zeitschrift für philosophische Forschung.</i> 1966, S. 200 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Rupert Lay: <i>Die neue Redlichkeit. Werte für unsere Zukunft.</i> Posé, Ulf [Co-Autor], Frankfurt am Main 2006, (Campus-Verl.) ISBN 3-593-37924-4, S. 7 und 49 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Haseloff, 1959, 171 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Mitscherlich, 1967, S. 87 ff., 100 ff. und 262–265.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Fromm, 1976, S. 111–115, 197, 156.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">The Silent Revolution: Changing Values and Political Styles Among Western Publics</cite>. Princeton, New Jersey 1977, ISBN 0-691-61379-6.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Ronald+Inglehart&rft.btitle=The+Silent+Revolution%3A+Changing+Values+and+Political+Styles+Among+Western+Publics&rft.date=1977&rft.genre=book&rft.isbn=0691613796&rft.place=Princeton%2C+New+Jersey" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Angelika Scheuer, Bundeszentrale für politische Bildung: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/nachschlagen/datenreport-2016/226961/materialistische-und-postmaterialistische-werte"><i>Materialistische und postmaterialistische Werte.</i></a> 2016,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 13. August 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWertewandel&rft.title=Materialistische+und+postmaterialistische+Werte&rft.description=Materialistische+und+postmaterialistische+Werte&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fnachschlagen%2Fdatenreport-2016%2F226961%2Fmaterialistische-und-postmaterialistische-werte&rft.creator=Angelika+Scheuer%2C+Bundeszentrale+f%C3%BCr+politische+Bildung&rft.date=2016"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Paul Abramson, Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Value Change in Global Perspective</cite>. University of Michigan Press, Ann Arbor, Mich. 1995, ISBN 0-472-06591-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Paul+Abramson%2C+Ronald+Inglehart&rft.btitle=Value+Change+in+Global+Perspective&rft.date=1995&rft.genre=book&rft.isbn=0472065912&rft.pages=1&rft.place=Ann+Arbor%2C+Mich.&rft.pub=University+of+Michigan+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:1-9"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:1_9-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_9-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.worldvaluessurvey.org/WVSContents.jsp"><i>WVS Database.</i></a> 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 13. August 2017</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWertewandel&rft.title=WVS+Database&rft.description=WVS+Database&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.worldvaluessurvey.org%2FWVSContents.jsp&rft.date=2015&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Modernisierung und Postmodernisierung: Kultureller, wirtschaftlicher und politischer Wandel in 43 Gesellschaften</cite>. Campus-Verl, Frankfurt/Main [u. a.] 1997, ISBN 978-3-593-35750-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>52<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>ff</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Ronald+Inglehart&rft.btitle=Modernisierung+und+Postmodernisierung%3A+Kultureller%2C+wirtschaftlicher+und+politischer+Wandel+in+43+Gesellschaften&rft.date=1997&rft.genre=book&rft.isbn=9783593357508&rft.pages=52ff&rft.place=Frankfurt%2FMain+%5Bu.+a.%5D&rft.pub=Campus-Verl" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Inglehart53-11"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Inglehart53_11-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Inglehart53_11-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Modernisierung und Postmodernisierung: Kultureller, wirtschaftlicher und politischer Wandel in 43 Gesellschaften</cite>. Campus-Verlag, Frankfurt/Main [u. a.] 1997, ISBN 3-593-35750-X, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>53</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Ronald+Inglehart&rft.btitle=Modernisierung+und+Postmodernisierung%3A+Kultureller%2C+wirtschaftlicher+und+politischer+Wandel+in+43+Gesellschaften&rft.date=1997&rft.genre=book&rft.isbn=359335750X&rft.pages=53&rft.place=Frankfurt%2FMain+%5Bu.+a.%5D&rft.pub=Campus-Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Modernisierung und Postmodernisierung: Kultureller, wirtschaftlicher und politischer Wandel in 43 Gesellschaften</cite>. Campus-Verlag, Frankfurt/Main [u. a.] 1997, ISBN 3-593-35750-X, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>22, 54</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Ronald+Inglehart&rft.btitle=Modernisierung+und+Postmodernisierung%3A+Kultureller%2C+wirtschaftlicher+und+politischer+Wandel+in+43+Gesellschaften&rft.date=1997&rft.genre=book&rft.isbn=359335750X&rft.pages=22%2C+54&rft.place=Frankfurt%2FMain+%5Bu.+a.%5D&rft.pub=Campus-Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Paul Abramson, Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Value Change in Global Perspective</cite>. University of Michigan Press, Ann Arbor, Mich. 1995, ISBN 0-472-06591-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>38</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Paul+Abramson%2C+Ronald+Inglehart&rft.btitle=Value+Change+in+Global+Perspective&rft.date=1995&rft.genre=book&rft.isbn=0472065912&rft.pages=38&rft.place=Ann+Arbor%2C+Mich.&rft.pub=University+of+Michigan+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Paul Abramson, Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Value Change in Global Perspective</cite>. University of Michigan Press, Ann Arbor, Mich. 1995, ISBN 0-472-06591-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>59</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Paul+Abramson%2C+Ronald+Inglehart&rft.btitle=Value+Change+in+Global+Perspective&rft.date=1995&rft.genre=book&rft.isbn=0472065912&rft.pages=59&rft.place=Ann+Arbor%2C+Mich.&rft.pub=University+of+Michigan+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Paul Abramson, Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Value Change in Global Perspective</cite>. University of Michigan Press, Ann Arbor, Mich. 1995, ISBN 0-472-06591-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>72</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Paul+Abramson%2C+Ronald+Inglehart&rft.btitle=Value+Change+in+Global+Perspective&rft.date=1995&rft.genre=book&rft.isbn=0472065912&rft.pages=72&rft.place=Ann+Arbor%2C+Mich.&rft.pub=University+of+Michigan+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Welzel, Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Modernization, Cultural Change, and Democracy. The Human Development Sequence</cite>. Cambridge University Press, Cambridge, UK 2005, ISBN 0-521-84695-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>114</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Christian+Welzel%2C+Ronald+Inglehart&rft.btitle=Modernization%2C+Cultural+Change%2C+and+Democracy.+The+Human+Development+Sequence&rft.date=2005&rft.genre=book&rft.isbn=0521846951&rft.pages=114&rft.place=Cambridge%2C+UK&rft.pub=Cambridge+University+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Welzel, Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Modernization, Cultural Change, and Democracy: The Human Development Sequence</cite>. Cambridge University Press, Cambridge, UK 2005, ISBN 0-521-84695-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>46</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Christian+Welzel%2C+Ronald+Inglehart&rft.btitle=Modernization%2C+Cultural+Change%2C+and+Democracy%3A+The+Human+Development+Sequence&rft.date=2005&rft.genre=book&rft.isbn=0521846951&rft.pages=46&rft.place=Cambridge%2C+UK&rft.pub=Cambridge+University+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Paul Abramson, Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Value Change in Global Perspective</cite>. University of Michigan Press, Ann Arbor, Mich. 1995, ISBN 0-472-06591-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>96</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Paul+Abramson%2C+Ronald+Inglehart&rft.btitle=Value+Change+in+Global+Perspective&rft.date=1995&rft.genre=book&rft.isbn=0472065912&rft.pages=96&rft.place=Ann+Arbor%2C+Mich.&rft.pub=University+of+Michigan+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Welzel, Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Modernization, Cultural Change, and Democracy. The Human Development Sequence</cite>. Cambridge University Press, Cambridge, UK 2005, ISBN 0-521-84695-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>47, 76</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Christian+Welzel%2C+Ronald+Inglehart&rft.btitle=Modernization%2C+Cultural+Change%2C+and+Democracy.+The+Human+Development+Sequence&rft.date=2005&rft.genre=book&rft.isbn=0521846951&rft.pages=47%2C+76&rft.place=Cambridge%2C+UK&rft.pub=Cambridge+University+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Welzel, Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Modernization, Cultural Change, and Democracy: The Human Development Sequence</cite>. Cambridge University Press, Cambridge, UK 2005, ISBN 0-521-84695-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>3, 208, 209</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Christian+Welzel%2C+Ronald+Inglehart&rft.btitle=Modernization%2C+Cultural+Change%2C+and+Democracy%3A+The+Human+Development+Sequence&rft.date=2005&rft.genre=book&rft.isbn=0521846951&rft.pages=3%2C+208%2C+209&rft.place=Cambridge%2C+UK&rft.pub=Cambridge+University+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Paul Abramson, Ronald Inglehart: <cite style="font-style:italic">Value Change in Global Perspective</cite>. University of Michigan Press, Ann Arbor, Mich. 1995, ISBN 0-472-06591-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>31</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Paul+Abramson%2C+Ronald+Inglehart&rft.btitle=Value+Change+in+Global+Perspective&rft.date=1995&rft.genre=book&rft.isbn=0472065912&rft.pages=31&rft.place=Ann+Arbor%2C+Mich.&rft.pub=University+of+Michigan+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Joachim Ritter, Günther Bien, Karlfried Gründer, Gottfried Gabriel, Margarita Kranz: <cite style="font-style:italic">Historisches Wörterbuch der Philosophie</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>12</span>. Schwabe, Basel 2005, ISBN 3-7965-0115-X, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>610</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertewandel&rft.au=Joachim+Ritter%2C+G%C3%BCnther+Bien%2C+Karlfried+Gr%C3%BCnder%2C+...&rft.btitle=Historisches+W%C3%B6rterbuch+der+Philosophie&rft.date=2005&rft.genre=book&rft.isbn=379650115X&rft.pages=610&rft.place=Basel&rft.pub=Schwabe&rft.volume=12" style="display:none"> </span></span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-01-11" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Wertewandel&oldid=252164634">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>